Restauration einer historischen Stowa Armbanduhr

Die folgenden Fotos zeigen die Uhr im Originalzustand

Der Gehäuse ist stark beschädigt. Insbesondere das Gewinde am Boden hat an den Flanken so starke Schäden, dass man mehrere Gewindeumgänge sehen kann. Außerdem weist die Oberfläche tiefe Macken auf.  






Die Leuchtmasse der Zeiger hat eine bräunliche Färbung angenommen und es ist keine Fluoreszenz mehr vorhanden.
 


Das Werk ist insgesamt im guten Zustand. Aber farblos und einige der Schrauben sind zermackt.




Die Restauration beginnt

Der Kunde wünscht eine Aufarbeitung des Gehäuses, eine Revision und Auffischung des Werks. Zudem soll das Werk mit gebläuten Schrauben und Sonnenschliff veredelt werden.

Zuerst muss aber das Gewinde in Ordnung gebracht werden! Dazu muss zunächst das fehlende Material aufgefüllt werden und anschließend geschliffen werden.
  




Die tiefen Kratzer im Gehäuse werden aufgefüllt ...



und anschließend neu geschliffen ...

 

Das Werk soll mit polierten und flammengebläuten Schrauben ausgestatt werden. Außerdem wurden die Platinen aufgefrischt.



Das Gehäuse soll einen Glasboden bekommen, damit man das veredelte Werk sehen kann.



Nach Absprache mit dem Kunden wird die Ausdrehung vergrößert, damit man mehr vom Werk sieht.



Die Schrift wurde anschließend neu aufgebracht.
Auch der Sonnenschliff ist zwischenzeitlich fertig und eingebaut.



Das fertig aufgearbeitete Gehäuse neu verchromt: 





Die Zeiger wurden aufgearbeitet und mit neuer - zu den Ziffern passender - Leuchtmasse ausgelegt. Das Zifferblatt wurde nach Absprache mit dem Kunden im Originalzustand belassen.



Das fertige Ergebnis: